Willkommen beim Sunglider

Die erfolgreichsten Start-ups werden in Zukunft die sein, die Lösungen für den Verzicht auf fossile Brennstoffe entwickeln und die Energiewende für jedermann erschwinglich machen.

Wir glauben, dass der von Dieter Otten und Heiner Gerbracht entwickelte Sunglider genau dieses Potential hat und einen enormen Beitrag zur notwendigen Klimawende leisten kann.   

Revolution im ÖPNV

Der heutige ÖPNV ist hoffnungslos überaltert. Er hat den Anschluss verloren. Er ist unattraktiv geworden. Er ist wirtschaftlich ruinös. Was die Bürger*innen bräuchten, um das Auto stehen zu lassen, einen echten Nulltarif, kann er nicht leisten. 

Es muss also dringend etwas Neues kommen. Elektrische Automobile sind nicht die Lösung. Wir brauchen technisch und konzeptionell revolutionäre Metros für mittelgroße Städte und ihr Umland. Keine Straßenbahn (zu altbacken), keine Underground (zu teuer), sondern eine Wiederentdeckung und Neuerfindung der Schwebebahn in der +1 Ebene. Lassen Sie uns »Uberground« denken! 

Eine Metro für die letzte Meile

Die Sunglider Metro versorgt neben der Hoch-Strecke auch den Bodenverkehr auf der »letzten Meile«. An jeder Haltestelle warten kleine autonome KATOS Busse, die die Fahrgäste kostenlos zum Ziel bringen. Oder sie lassen sich vom KATOS abholen. Ein Klick in der Sunglider-App genügt, und er kommt vorbei.

Wer jedoch lieber mit dem Rad fahren will, dem bietet die Sunglider Metro smarte E-Räder, die ebenfalls an jeder Haltestelle warten. Man kann auch sein eigenes Fahrrad nutzen - und selbst mitnehmen. Letzteres muss man aber nicht, denn an jedem Zielbahnhof wartet auf umweltbewusste Eigennutzer ein gut gewartetes und aufgeladenes E-Rad, das man über die Sunglider-App buchen kann. Der Sunglider ist der natürliche Verbündete aller umweltbewussten Verkehrsteilnehmer.

Eine warte-freie Metro

Eine gute Metro lässt nicht auf sich warten. Nach 5 Minuten muss der nächste Zug da sein. Das ist für die Steuerung der Metro eine starke Herausforderung, die nur mit einer leistungsfähigen »künstlichen Intelligenz« (KI) gelöst werden kann. Die Sunglider Metro setzt eine innovative KI auf IBM-Watson-Basis ein. Sie ist der virtuelle Schaffner, der »Conductor« der Metro. Der »Sunglider-Conductor« sorgt dafür, dass Gleiter und Busse stets optimal getaktet und stets »just in time« da sind.

Länger als 5 Minuten muss niemand warten - auch nachts nicht. Besteht kein Bedarf, fahren Gleiter und Busse nicht. Die KI lernt nämlich, wann genau sie liefern muss und wann nicht. In den Leerzeiten schafft sie Raum für den Sunglider-Güterverkehr. Darüber hinaus kontrolliert die  KI Stopps und kümmert sich um die automatische Instandhaltung der Strecke mittels kleiner Reparaturroboter.

Katos

Die Sunglider Metro hat die fortschrittlichsten ÖPNV Fahrzeuge der Welt. Das Fahrzeugsystem ist eine Weiterentwicklung des revolutionären, im Crowd Design entwickelten, autonomen Shuttle Busses »Olli«, der von Local Motors in Chandler, AZ/USA produziert wird. Die Sunglider-Shuttle Version heißt KATOS (=unten) und befördert bis zu 12 Fahrgäste.

Das Fahrzeug ist keine Vision. Es wird seit 2016 auf höchst revolutionäre Weise hergestellt (s. additive Fertigung). Auf der Straße wird es von vier 20 kW E-Motoren angetrieben und bewegt sich autonom auf vorkartierten Strecken mit einem voll funktionsfähigen System der Stufe 3+, mit dynamischer Hindernisvermeidung, Notstopp- und manuellen Übernahme-Funktionen und mit einer Sensorkonfiguration für maximales Sichtfeld. Die Sunglider-Fahrgäste nutzen das Fahrzeug dort, wo es bereitsteht, oder sie buchen es über die Sunglider-App.

Panos

Die große Schwester des kleinen KATOS ist der Gleiter »PANOS« (=oben). 
PANOS ist 8 Meter lang und ist ein People Mover für 25 bis 30 Fahrgäste. Auch der PANOS fährt autonom, allerdings mit einer angepassten KI-Version, weil das führerlose Fahren einer Schwebebahn wesentlich leichter zu bewerkstelligen ist, als auf der Straße. PANOS hat einen revolutionären foto-elektrischen Antrieb (s. FE-Antrieb).

Das Fahrwerk des PANOS stammt aus der Weiterentwicklung der überragenden Fahrwerks-Technologie großer Roller Coaster und wird von sechzehn 20 kW Motoren getrieben. Die dem KATOS entnommene Räder-Optik dient als Geräusch-Blimp, der mittels der proaktiven Geräuschunterdrückung ein flüsterndes Fahrgeräusch garantiert!

CARGO

Das Sunglider Güterfahrzeug wird unter dem Namen »CARGO« als Transportgleiter für die Kurier-, Express- und Paket-Logistik (KEP) eingesetzt. CARGO ist 8 Meter lang und kann 20 Europaletten transportieren.
Er fährt vorzugsweise in der betriebsschwachen Zeit (wegen des Flüsterantriebs auch nachts).

Der CARGO Gleiter soll eine Alternative oder ein Ersatz für die wachsende Zahl der KEP Kleinlaster sein. Die Haltestellen des Sunglider dienen KEP Logistik-Firmen als Umschlagstelle für die Letzte Meile der (Fahrrad-) Zusteller, die tagsüber ausliefern. Jede Haltestelle erhält zudem eine automatische Paket-Abholstation.

Pylonen

Die SUN GLIDER Hochbauten sind ein sensitiver Eingriff in jede Stadt. Um akzeptiert zu werden, muss die Architektur nachhaltig sein, transparent wirken und sich organischen Formen annähern. Deshalb sehen wir die Hauptkomponenten der Hochbahn, die Pylonen, als Allee-Bäume oder besser als Alle-Baum-Metaphern, die die Lasten der Bahn über ihre ausgebreiteten Arme tragen. Das macht ihren ganz besonderen Charme aus.

Alle Pylonen werden aus Brettschichtholz gefertigt, aus einem Material, das seit Jahrzehnten für wundervolle, große und aufwändige Holzkonstruktionen genutzt wird. Alle Pylonen bestehen aus identischen Einzelteilen, die schnell zusammengesetzt, aufgebaut und ersetzt werden können. So entsteht die Sunglider Trasse als eine Allee von Baum-Pylonen, die die Sunglider-typische »Xylo-Solar Trasse« bilden. (»Xylos, griechisch = Holz)

Solar-Dach

Über den Pylonen-Bäumen thront wie eine Baumkrone das Xylo-Solar-Dach, ebenfalls komplett aus Brettschichtholz. Das Dach überdeckt mit 6 Metern Breite die gesamte Trasse und wird aus offenen Wabenmustern gebildet, die den Charakter des Dachs als Baumkrone betonen. Allerdings ist das Dach nicht starr ausgelegt. Es passt sich den jeweiligen Gegebenheiten der Straßen an und kann auch schmaler oder breitet als 6 Meter ausfallen. Diese Flexibilität verdankt die Trasse ihrer Konstruktion mittels hochleistungsfähiger, parametrischer Computer-Tools.

Neben der tragenden Funktion für die Schienenstränge ist die Hauptaufgabe des Dachs allerdings, das Solarkraftwerk auf der gesamten Länge der Strecke zu tragen, um so das Sonnenlicht in Strom zu verwandeln und die Metro foto-elektrisch anzutreiben.

Haltestellen

Alle 700 Meter stoppt der Sunglider an einer Haltestelle. Die Stopps sind schmale Inselbahnhöfe, an deren Sicherheitstüren die PANOS Gleiter stabil andocken. Die Stopps liegen in der Regel an den Kreuzungspunkten der Straßen. Sie sind ebenfalls vom Solar-Dach bedeckt und tragen durch mehr Fläche wesentlich zur Energiegewinnung bei. Die Außenwände sind so gestaltet, dass sie die umgebende Architektur spiegeln und die Konstruktion der Haltestellen hinter der Fassade ein wenig verschwinden laassen.

Jeder Stopp ist durch neuartige, kostengünstige und funktionsstabile Aufzüge barrierefrei gestaltet. Unter einer jeden Plattform befindet sich das Mobilitätshub, wo KATOS und E-Räder auf die Fahrgäste warten. Im Mobility Hub der Metro befinden sich auch die KEP Abholstationen für die Bürger und vieles mehr.

Der Foto-elektrische Treibstoff

Das Solarkraftwerk der Sunglider-Trasse besteht aus tausenden von PV Modulen, die eine Leistung von 250 MW oder 340.000 PS haben, was der Leistung von 4000 Autos vom Typ VW Golf (85 PS) entspricht. Diese gewaltige Menge an Energie ist der foto-elektrische Treibstoff der Metro, der »Feenstaub«, mit dem der Sunglider fährt. Das besondere daran: der (Gleich-)Strom wird direkt dort erzeugt, wo er von den acht 20 kW Gleichstrom-Motoren der Fahrzeuge verbraucht wird. Deshalb benötigt der Sunglider keine teuren Wechselrichter.

Die Super-Kondensatoren der Fahrzeuge werden an jeder Haltstelle per Induktion geladen. Eine anfällige Oberleitung gibt es nicht; auch keinen massiven Energieverlust. Ein willkommener Nebeneffekt des Solardachs ist die kostenlose Straßenbeleuchtung, die wir nebenbei durch Lichtbänder im Boden auch noch neu interpretieren.

Strombilanz

Die Solaranlage auf dem Dach der Sunglider Metro ist ein beachtliches Kraftwerk. Es erzeugt unter den klimatischen Bedingungen des Jahres 2018 in Osnabrück etwa 211.000.000 Kilowatt-Stunden Strom. Das entspricht dem Stromverbrauch von 65.000 Vier-Personen-Haushalten in Osnabrück (Quelle: https://www.co2online.de).

Die oben geschätzte Energiebilanz des Sungliders zeigt: alle Fahrzeuge, inklusive der E-Räder, die Stationen und die Straßenbeleuchtung verbrauchen zusammen 180.000.000 kWh. Das sind 31.000.000 kWh mehr als benötigt, die der Betreiber auf dem Strommarkt verkaufen kann. Bei einem kWh Preis von 0,35 € (in 2030) ergibt sich daraus eine Einnahme von 10.850.000 € im Jahr. Einnahmen aus dem Verkauf von CO2 Zertifikaten werden hier nicht mitgerechnet.

Ökobilanz

Der Sunglider kann mit seinem foto-elektrischen Antrieb auf eine beachtliche Ökobilanz blicken. Die eingesparte CO2-Menge ist erwartungsgemäß (120.000 t/Jahr), die Einsparungen an Stickoxyd(NOx) erstaunlich hoch. Auch andere ökologische Vorteile sind unübersehbar, wenn auch schwer zu beziffern: Bessere Luftqualität, höhere Biodiversität, weniger Unfälle, mehr Schatten in sich klimawandelbedingt aufwärmenden Städten, mehr Wasser unter den Trassen, neu eroberter urbaner Raum und vieles mehr!

Eins aber lässt sich sehr gut beziffern, der Wert der CO2 Zertifikate, deren Erlös für 2030 hier mit vorsichtigen 150,00 €/t veranschlagt wird.

Additive Fertigung

Der dreidimensionale (3D) Druck von Gütern aller Art wird als »additive Fertigung« bezeichnet. Bei diesem Verfahren fügen automatische Drucker das Material eines Werkstücks Schicht um Schicht hinzu, sie »addieren sozusagen, und zwar so lange, bis das Produkt fertiggestellt ist. Die additive Fertigung hat viele positive Auswirkungen. Unter anderem sinken Kosten und Herstellungszeiten drastisch.

Die Sunglider Fahrzeuge werden alle vollautomatisch gedruckt und von KI Computer Algorithmen gesteuert werden. Die gedruckten Teile und Komponenten werden von Hand und mit kleinen Robotern zusammengesetzt. Die Fahrzeuge werden aus natürlichen Verbundwerkstoffen gedruckt und sind zu 100% recyvelbar. Sie werden nicht verschrottet, sondern geschreddert und dann neu gedruckt.

Mikro-Fabrik

Diesen qualitativen Sprung in der industriellen Fertigung nennen wir Industrie 5.0. Roboter, 3D-Druck und vernetzte Maschinen revolutionieren die Produktion überall. Statt Güter teuer zu transportieren, werden nur Daten digital und global ausgetauscht, von der Entwicklung bis zur Fertigung. Das ermöglicht Sunglider, die Fahrzeuge ohne Lieferketten direkt vor Ort in Mikrofabriken herzustellen, die nicht größer sind als herkömmliche Werkstatthallen.

Die PANOS, KATOS & CARGO Fahrzeuge werden vor Ort in kleiner Stückzahl kostengünstig und bedarfsgerecht produziert. In derselben Einheit werden sie auch gewartet. Rohstoff- und Materialversorgung wird primär über Recycling gelöst. Das ist sehr Energie- und Ressourcen-sparend und führt zu sehr günstigen Herstellungskosten  bei den Fahrzeugen und zu einem sehr kleinen ökologischen Fußabdruck zugleich.

Verblüffende Wirtschaftlichkeit

Drastisch sinkende Herstellungskosten, niedrige Kosten in der Errichtung der Trasse, neue Bauformen, neueste Entwicklungen bei der Aufzugherstellung, weiter sinkende Kosten bei PV Modulen und intelligente Lösungen bei der Energieverteilung führen zu Gesamtinvestitionskosten, die pro laufendem Kilometer deutlich unter denen von Straßenbahnen liegen und 10-fach unter denen von Untergrundbahnen. Gleichzeitig liegen die Betriebs- und Instandhaltungskosten durch Einsparung von Energie und Personal so niedrig wie bei keinem anderen ÖPNV-System weltweit. Dem steht ein Umsatzpotential durch Verkauf von 30.000 MWh Strom und dem Verkauf der CO2 Zertifikate gegenüber, das ohne Beispiel ist.

Rechnet man Erlöse aus dem Cargo-Geschäft, dem Merchandising und dem Fremdticketverkauf hinzu, dann kann man nachweisen, dass der Sunglider einen echten Nulltarif bieten und trotzdem schwarze Zahlen schreiben kann.

Der erste Schritt

Wir streben an, eine ca. 4 km lange, voll funktionsfähige Pilotstrecke zu errichten und den Stadtwerken Osnabrück zum Betreiben zu übergeben. Diese Pilotstrecke soll den Stadtteil Hellern über die Martinistraße und den Kurt-Schumacher-Damm mit dem Neumarkt verbinden. Die beiden Straßenzüge eignen sich hervorragend für die Pilotstrecke, wie die obenstehende, von Peter Kuczia geschaffene Vision der Martinistraße im Jahr 2030 belegt.

Dazu ist es notwendig, eine vollwertige Machbarkeitsstudie zu erstellen, deren Durchführung vom Land Niedersachsen bereits mit 50% der Kosten bezuschusst wurde. Wenn damit von unabhängigen Prüfern der volle Nachweis des Konzepts erbracht ist, und die Bundesförderung nach dem Gemeinde-Verkehrs-Förderungs-Gesetz eingeworben wurde, halten wir den Bau für finanzierbar, besonders unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Team

Team Osnabrück: Dr. Dieter Otten | Uli Hartwig | Dr. Peter Kuczia | Peter Böcker | Christian Ambros | Niklas Schemmer | Heiner Gerbracht | Lea Mor | Oliver Kubut

Team Warszawa: Dr. Ewelina Gawell | Mariusz Wrona | Maria Yanczuk | Amr Waly | Agnieszka Wardzinska | Jakub Kozlik | Wiktoria Gorzelewska | Aleksa Stepniewska | Piotr Banasiak  

Graphic Designer: Bartek Witkowski 

Sunglider in den Medien

Neue Osnabücker Zeitung
Andere Zeitungen
OS Radio

Sunglider Ausstellung @ Galeria Osnabrück

Kontakt

Sie möchten Kontakt zu uns aufnehmen? 
Das freut uns sehr.
Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail und schildern Sie uns, was wir für Sie tun können. Unsere Adresse lautet:

info@sunglider.eu

Designer of the Year - NY Product Design Award

Dear Sunglider AG,

It is our pleasure to inform you that your work is a symbol of excellence within the design industry. At the end of our thorough assessment, we have found your work to surpass expectations, as your insights for the present and the future are perfectly materialized in your work. As such, in light of our findings, it is our privilege to declare you as an NY Product Design Awards Designer of the Year winner within the Automotive & Transport - Others category.

On behalf of the NY Product Design Awards, please accept our heartfelt compliments for your astounding achievement, placing you in the eyes of the world to be celebrated. We wish that your brand continues to flourish within the industry and eventually conquer greater heights in the near future. It is our deepest hope that your proficiency continues to grow, for you to be elevated even higher as a paragon of excellence.

Thank you for your participation in the awards. We certainly hope to have you with us again, as you dazzle us with your ingenuity in another cycle.

Kindest Regards,

NY Product Design Awards | International Awards Associate (IAA)